Stufenlosigkeit

Stufenlosigkeit

Der Stufenlose Zugang zu Behörden oder größeren Geschäften ist für alle Bürgerinnen und Bürger nicht nur ein adäquater Service, er erlaubt auch Menschen mit einer Behinderung den unbeschwerten Zugang. Immer häufiger beziehen Menschen ohne eine Behinderung diesen Grundgedanken in ihre Bauplanung ein. Die stufenlose Erreichbarkeit des Hauses oder einer Wohnungsebene ist nicht nur aktuell eine Erleichterung, sondern wirkt sich auch im Privaten auf die Zukunft aus.

Rampen

Stationäre oder mobile Rampen ermöglichen Geschäften und Restaurants in der Innerstadt, die keine bauliche Änderung vornehmen dürfen, einen stufenlosen Zugang einzurichten. Dabei beachten Sie bitte, dass hier eine maximale Steigung von 6% zulässig ist. Damit es keine Unfälle gibt, sind beidseitige Radabweiser notwendig. Erstreckt sich eine Rampe weit nach hinten, so kann es obendrein notwendig sein, dass Zwischenpodeste und Handläufe notwendig sein würden.

Um temporär Kunden die Möglichkeit zu geben das Geschäft mit dem Rollstuhl zu befahren, kann man auch steilere Varianten ins Auge fassen. Voraussetzung ist allerdings, dass eine Begleitperson unterstützt oder der elektroantrieb des Rollstuhls die Steigung schafft. Um Stürze zu vermeiden, sollte hier jedoch immer Personal unterstützen.

Aufzugsysteme

Aufzugsysteme werden bei Behörden, größeren Geschäften und Bürogebäuden eingebaut. Die Bahnhöfe, die weniger als 1.000 Personen am Tag befördern, hingegen nur vorgesehen. Problem ist in der Stadt Celle der hohe Anteil an historischen Gebäuden. Hier ist es oftmals aus Gründen des Denkmalschutzes nicht möglich, dass ein Fahrstuhlschacht in das Gebäude integriert werden kann. Bei größeren Immobilien kann hingegen bei der vollständigen Sanierung auch die Barrierefreiheit wieder zum Tragen kommen.

Die Verwendung eines Fahrstuhls bietet einen optimalen Service für alle Gebehinderten, aber auch Personen mit Kinderwagen oder sperrigem Gepäck. Für kleinere Objekte sind schon kostengünstige Plattformlifte eine Alternative.