ZSL Lüneburger Heide auf der FlotArt in Langlingen
Das ZSL Lüneburger Heide war am vergangenen Wochenende auf der Kunstausstellung FlotArt in Langlingen vertreten. Die Veranstaltung bot Künstlerinnen und Künstlern aus der Region die Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren und mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.



Mit dabei waren die Künstlerinnen Marie Wirbals und Anke Müller, beide aktive Mitglieder des ZSL Lüneburger Heide. Sie stellten ihre Kunstwerke aus und konnten zahlreiche interessierte Gäste an ihrem Stand begrüßen.
Mit seiner Teilnahme nutzte das ZSL Lüneburger Heide die Gelegenheit, über Neurodivergenz, unsichtbare Behinderungen und Inklusion zu informieren. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeit zum Austausch und berichteten von eigenen Erfahrungen oder stellten Fragen zu den Themen.
Marie Wirbals, Ergotherapeutin und Autorin des Buches „Zusammen.Wachsen mit ADHS-Hirn und Herz – Als Familie wachsen statt verzweifeln“, bot außerdem einen Workshop zum Thema Kunsttherapie an. Da das Angebot erst kurzfristig organisiert wurde und ohne Anmeldung besucht werden konnte, war die Teilnehmerzahl überschaubar. Die Teilnehmenden zeigten jedoch großes Interesse und nahmen viele Anregungen mit.
Auf reges Interesse stießen auch die Gespräche rund um das Buch von Marie Wirbals. Dabei entwickelte sich ein wertschätzender Austausch über ADHS, Neurodivergenz und die Herausforderungen und Chancen im Familienalltag.
Großen Zuspruch erhielt außerdem das Kinderschminken. Viele Kinder freuten sich über die bunten Motive und besuchten gemeinsam mit ihren Familien den Stand.
Besonders beliebt waren die sogenannten Energielöffel, die von Anke Müller und ihrer Tochter gestaltet wurden. Die kostenlosen Give-aways waren schnell vergriffen und sorgten für zahlreiche Gespräche.
Die Energielöffel basieren auf der sogenannten Löffel-Theorie. Sie verdeutlicht, dass jeder Mensch nur über eine begrenzte Menge an Energie für die Anforderungen des Alltags verfügt. Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder neurodivergenten Besonderheiten müssen ihre Energiereserven häufig besonders bewusst einteilen. Die Energielöffel wurden begeistert angenommen und boten viele Anknüpfungspunkte für Gespräche über sichtbare und unsichtbare Behinderungen.
Neben Kunst und Kreativität bot die FlotArt Raum für Begegnungen, Austausch und gegenseitiges Verständnis. Die Veranstaltung zeigte, wie Kunst Menschen zusammenbringen und den Zugang zu wichtigen gesellschaftlichen Themen erleichtern kann.
„Es war ein tolles und entspanntes Wochenende mit vielen wertvollen Begegnungen und interessanten Gesprächen“, resümiert Anke Müller.
Das ZSL Lüneburger Heide freut sich über die positive Resonanz. Die Teilnahme an der FlotArt hat erneut gezeigt, wie wertvoll die Verbindung von Kunst, Begegnung und Aufklärungsarbeit für eine inklusive Gesellschaft ist.
PR
Fotos: Celler Presse
Diese Seite zeigt gesponserten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.




