Zehn Jahre Inklusion in Deutschland – neue Normalität oder nicht endende Misere?

KLEIN HEHLEN. Nach zehn Jahren „inklusiver Bildung“ steht für die Mehrheit der Bevölkerung fest: Kinder mit und ohne Beeinträchtigung sollen nach Möglichkeit gemeinsam unterrichtet werden. Und in Konfirmandengruppen ist zu beobachten: Jugendliche gehen vorbildlich mit Gleichaltrigen um, die mit Behinderungen leben.

„Nehmt einander an“, ist in der Bibel zu lesen. Dennoch knirscht es: Unzureichende Rahmenbedingungen, zu wenig Geld, ungenügende Ausbildung der Lehrkräfte, ideologische Gleichmacherei statt Betrachtung des Einzelfalls – so lautet die Kritik. Zu einem Podiums- und Gesprächsabend zum Thema „Inklusion“ mit Uwe Kirchner (Paul-Klee-Schule), Detlef Soetbeer (Hehlentorschule) und Rena Seffers bzw. Uwe Schmidt-Seffers als betroffene Eltern lädt die Kirchengemeinde Klein Hehlen am Mittwoch, 15. Mai 2019 um 19:30 Uhr ins Gemeindehaus Bonifatiusstraße 13 ein. Der Eintritt ist frei.

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