ver.di-Konferenz Bildung-Wissenschaft-Forschung

HANNOVER/LÜNEBURG. Zur ersten gemeinsamen Bezirksversammlung des ver.di-Fachbereichs 5 „Bildung-Wissenschaft-Forschung“ trafen sich die Kolleg*innen der bisherigen Bezirke Lüneburger Heide und Hannover-Leine-Weser. Unsichere Arbeitsverhältnisse sind in diesen Branchen ein großes Thema. Bei Neueinstellungen in der öffentlichen Verwaltung ist der Anteil der Befristungen inzwischen auf 17 Prozent gestiegen. Im Wissenschaftsbetrieb liegt die Quote sogar bei 87 Prozent. Beraten wurde, wie betrieblich, tariflich und gesetzlich dagegen vorzugehen ist.

Konferenz des ver.di-Fachbereich Bildung-Wissenschaft-Forschung. In Rot Bezirksvorstandsmitglied Charly Braun

Charly Braun, der ankündigte, die Fachbereichsvertretung im ver.di-Bezirksvorstand bei der Konferenz des Bezirks Hannover-Heide-Weser im Herbst abzugeben, brachte mehrere Anträge aus der Lüneburger Heide ein.

Beschlossen wurde, dass Fragen zu Rechten im Betrieb, Tarif, Streik flächendeckend in Schulen, Berufsschulen und Jugendeinrichtungen getragen werden. Die Gewerkschafter*innen fordern Stopp aller Bundeswehrwerbung in Kitas, Schulen, Ausbildungsmessen und bei der Agentur für Arbeit. Für behinderte Menschen sollen gesellschaftliche Teilhabe und eigene Interessenvertretung stärker gefördert werden.

PR
Foto: Frank Ahrens, ver.di

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